Geschichte, Herkunft
Woher stammt Karate ursprünglich?
Die japanische Insel Okinawa gilt als die Wiege des Karate. Der Kampfsport Karate ist während vielen Jahrhunderten unter chinesischem Einfluss auf Okinawa entstanden. Im 14. Jahrhundert geriet die Insel unter die Vorherrschaft Japans. Der Besitz jeglicher Waffen wurde verboten. Die aufständische Bevölkerung wollte sich jedoch vor Übergriffen der kaiserlichen Armee schützen. So entstanden zahlreiche Kampfsportarten, unter anderem auch Karate.
Der Mann, dessen Verdienst es ist, Okinawa-te zum heutigen weltbekannten Karate entwickelt zu haben, ist Gichin Funakoshi (1868-1957), ein Bewohner Okinawas. Er lernte unter den Meistern Itosu und Asato. Funakoshi kam im Altern von 55 Jahren nach Japan, um Karate vorzustellen. Er blieb dann auf vielfältigen Wunsch in Japan. Der Name des von Funakoshi geschaffenen Karatestils ist Shotokan. „Shoto“ bedeutet soviel wie „das Rauschen der Kiefernwipfel“ und „kan“ heisst Tempel.
Einer von Funakoshis Karate-Erben ist Hirokazu Kanazawa (10. Dan). Er gründete 1974 den Verband Shotokan Karatedo International Federation (S.K.I.F.) und ist bis heute Cheftrainer des Verbands. Hirokazu Kanazawa ist schon heute eine Legende mit weltweiter Anerkennung. Anlässlich der regelmässigen Lehrgänge in der Schweiz können unsere Mitglieder Begegnungen mit dem Grossmeister und Kancho (Oberster Chef) erleben.
